Sehr geehrte Damen und Herren,

Zwecks Einhaltung bester Qualität unserer Produkte sowie deren ausfallfreier Funktion wenden wir Werkstoffe bester Qualität an und der Herstellungsprozess unterliegt eine Kontrolle in jeder Produktionsphase. Zur Einhaltung bester Funktionalität der WC-Unterputzstellagen ist die Montage- und Serviceanweisung einzuhalten.

Es ist aber ratsam, die untenstehenden Ratschläge und Anweisungen zu Kenntnis zu nehmen und diese während der Montage und Nutzung unserer Produkte einzuhalten.

Während der Montage von Sanitäranlagen ist dafür Sorge zu tragen, dass diese von Beschädigung und Verunreinigung richtig gesichert sind. Die Quelle davon kann selbst die Montage der Unterputzstellage sowie sonstige Renovierungsarbeiten im Raum sein. Deswegen ist Schutz sicherzustellen, damit solche Verunreinigungen wie Fliesenkleber, Staub, Schutt in den Innenraum des Behälters nicht eindringen. Die Stutzen sind auch abzusichern.

STELLAGE

• Bei der Höheneinstellung der Stellage ist die Montagehöhe von Wand-WC und eventuell noch die Dicke von dem nach der Installierung der Stellage gemachten Estrich zu berücksichtigen. Wir Estrich vorgesehen, ist die Höheneinstellung um die vorgesehene Dicke zu erhöhen.

• Vor der Installierung der Stellage ist die Dichtheit des Behälters, der Ventile und Anschlüsse sowie Befestigung des Rahmens ad sie Wand und den Boden zu prüfen.

• Da die Stellage keine tragende Konstruktion für den Satz ist, sind die Gipsplatten nicht direkt an die Stellage zu montieren Eine Gefahr der Beschädigung des Behälters besteht.

Sehen Sie sich unsere Videoanweisung zur Montage der Unterputzstellage für WC (Teil 1).

WASSERANSCHLUSS / BEFÜLLUNGSVENTIL

• Vor dem Anschluss des Füllventils ist die Installation zu spülen um die dort eventuell befindliche Verunreinigungen zu beseitigen. Dieses Problem ist im Fall von Neubau besonders beschwerlich, falls unterschiedliche Installationarbeiten noch dauern. Renovierungen der Wasserleitung, Austausch der Rohre, Pausen in der Wasserversorgung können auch Verunreinigung der Installation verursachen, infolge deren der Siebfilter zu reinigen ist.

• Während der Schlauchmontage ist es von Bedeutung, dass die Mutter der flexiblen Leitung (des Schlauchs) so angezogen wird, dass das Gewinde sich richtig verzahnt. Andernfalls steht die Schlauchdichtung nicht parallel zum Stutzenumfang, was Undichtheit zur Folge hat.

• Die flexible Leitung darf sich während des Anziehens am Absperrventil oder Füllventil nicht verdrehen. Der Schlauch ist während des Anziehens der zweiten Endung festzuhalten. Ein verdrehter, angespannter Schlauch neigt zum Lösen und Umdrehen des Ventilstutzens. Der Schwimmer kann dabei an die Vorder- oder Hinterwand gezogen werden und klemmen, das Ventil kann dabei nicht schließen oder nicht öffnen.

• Abdichtung. Normgerecht ist nur eine Abdichtung an der Stirnfläche des Stutzens vom Füllventils angewandt werden – Abdichtung dem Gewinde ist unzulässig, es ist ein zylindrisches Gewinde, kein Kegelgewinde.

• Das Füllventil ist in der Halterung so zu platzieren, damit eine freie Bewegung des Schwimmers möglich ist, es ist eine entsprechende Entfernung von den Behälterwänden einzuhalten – ca. 1 cm (Finger lassen sich einschieben). Die Mutter ist am Stutzen ausreichend stark anzuziehen, damit sich das Ventil nicht verdreht. Im Fall von Kunststoffgewinde ist sorgfältig vorzugehen. Laut Anweisung ist das Absperrventil mit den Auslaufstutzen zu montieren (zum Schlauch) in Richtung oben – vorne oder oben – hinten der Schlauch darf sich weder mit den Elementen des Hebels verflechten noch auf denen liegen. In einem solchen Fall wird auch das Herausnehmen und Einsetzen des Ablassventils schwierig.

• Das Sickern von Wasser auf dem Gehäuse des Ventils während der Befüllung ist ein Normalzustand in allen Ventilen mit hydrodynamischem Schließvorgang (kleine Wassermenge muss durch die Steuerbohrung am geöffnetem Ventil durchsickern)

• Wegen der Wasserqualität, falls sich auf die Membran des Füllventils Stein absetzt, ist die Anweisung im Bereich Wartung des Produkts einzuhalten, darunter versteht sich Reinigung aller Bestandteile des Ventils wie Membran, Membranabdeckung (richtige Distanz), Führung, Siebfilter mit laufendem Wasser zu reinigen.

• Im Fall Füllventil ZN3 ist darauf zu achten, dass die Änderung der Füllhöhe stufenweise einstellbar ist. Wird eine stufenlose Einstellung mit der Einstellschraube versucht, verstopft der Ventilhebel die Steuerbohrung, die Befüllung wird unterbrochen.

• Während der Montage des Füllventils im Spülkasten ist darauf zu achten damit das Überlaufrohr des Ablassventils nicht eingeschoben wird, dies verstellt die Lage des rechten Zugelements und der Hebel kann das Ablassventil in einer nicht geschlossenen Position halten oder einen vollständigen Andruck der Dichtung an das Prisma durch die Wassersäule im Behälter nicht erlauben, was das Durchsickern des Wassers vom Behälter in das Wand-WC zur Folge hat. Die Augen der Zugelemente des Ablassventils sind auf einer Ebene zu halten.

• Während der Montage des Füllventils ist darauf zu achten, dass das linke Zugelement nicht gedrückt wird, dies kann eine teilweise Abklemmung des unteren Schwimmers zur Folge haben – verfügbar ist nur das „große“ Wasser, da der untere Schwimmer immer funktioniert.

• Es ist auch zu beachten, dass die für den jeweiligen Behälter festgelegte Höhe des Überlaufrohrs nicht verstellt wird – das Ventil ist an den Behälter angepasst.

Sehen Sie sich unsere Videoanweisung zur Montage der Unterputzstellage für WC (Teil 2).

ABLASSVENTIL / BETÄTIGUNGSPLATTE

• Das Ablassventil ist – wegen Wasserqualität – periodisch zu warten, dies betrifft insbesondere die Dichtung, auf der sich Stein absetzt, und einen vollständigen Andruck der Dichtung an das Prisma im Behälterboden nicht erlaubt z. B. durch eine abgelöste Partikel und deren Einprägung in die Dichtung in der Stelle, in der sie am Pisma anliegt – das Resultat ist Durchsickern von Wasser.

• Stößel. Damit das WC-Set richtig funktioniert sind sie Stößel während der Montage von Betätigungsplatt richtig zuzuschneiden. Werden nicht zugeschnittene oder falsch zugeschnittene Stößel montiert, kann der Hebelmechanismus dadurch gehindert werden – das Resultat ist Durchsickern von Wasser. Zu lange Stößel können in die Bügel der Zugelemente eingeschoben werden, die Taste kann in solchem Fall nicht gedrückt werden. Die währen des Spülvorgangs ausgezogene Zugelemente können beim Fallen an einem zu langen Stößel hängen bleiben. Zuerst ist Spiel (~1 mm) zwischen dem rechten Stößel und rechter Taste einzustellen, daran ist die Einstellung des linken Stößels anzupassen. Bei zu enger Einstellung kann das rechte Zugelement hängen bleiben und Durchsickern von Wasser verursachen.

Sehen Sie sich unsere Videoanweisung.

MONTAGE VON WC

• Während der Montage von Wand-WC an die Stellage ist auf den richtigen Zuschnitt der Anschlussstutzen – laut Anweisung – zu achten – zu lange Stutzen können das Spülrohr einschieben und Undichtheit des Spülkastens verursachen (werden die Stutzen gar nicht zugeschnitten, ist mit der Beschädigung des Behälters zu rechnen) – das Resultat ist Durchsickern von Wasser.

• Die Stutzen sind mit Gleitmittel zu benetzen (keine Seife) – Geschirrspülmittel ist zulässig. Die Stutzen werden „eingedreht” in das Spülrohr oder Abflussbogen – Einschieben ist verboten.

• Währender Montage von Wand-WC werden zuerst die zugeschnittenen Stutzen in das Spülrohr und Abflussbogen „eingedreht”, dann wird WC eingesetzt,

• Für WC mit Abflussstutzen mit Glasurtropfen ist transparentes, hydraulisches Silikon anzuwenden.